Noch Luft nach oben

Foto: Diane Fischer
Foto: Diane Fischer

Am Sonntag fanden in Königs Wusterhausen der 2. Teil der Landesmeisterschaften der U14, sowie das Landesfinale der U12 statt. Insgesamt waren dabei 7 Beeskower im Einsatz.

Nach einigen verregneten Tagen zeigte sich das Wetter am Sonntag von seiner besten Seite und die Sonne schien die ganze Zeit in das Stadion der Freundschaft in Königs Wusterhausen. Mit Jannika Ockain (W11), Fabian Duner (M10), Paul Julius Fischer (M12) und Johannes Schwarz (M13) wollten sich vier Sportler des SV Preußen 90 Beeskow mit den besten Nachwuchsleichtathleten Brandenburgs messen.

Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass die Sportler noch weitere Wettkampferfahrung sammeln müssen. Vor allem Jannika und Fabian ließen sich von der Fülle der Starterfeld noch sehr verunsichern. Mit etwas mehr Wettkampfpraxis und dem Vertrauen zur eigenen Leistung sollte dann bei kommenden Wettkampfen auch etwas mehr möglich sein.

Fabian Duner war in vier Disziplinen am Start. Beim fliegenden Sprint über 30m kam er mit 4,53sec auf Platz 16. Im 50m Sprint rannte er im 3. Vorlauf 8,61sec. Vor allem im Weitsprung wäre deutlich mehr drin gewesen. Am Ende gehen nur 3,41m ins Protokoll ein. Im abschließenden 800m-Lauf ließ Fabian dann aber doch nochmal kurz sein Können aufblitzen. Nach 2:53,91min und neuer persönlicher Bestleistung überquerte er die Ziellinie. Mit Platz 7 gab es dann auch noch eine Urkunde.

 

Auch Jannika Ockain war in vier Disziplinen gemeldet. Auch sie startete mit den 30m-fliegend. Hier reichten 4,29sec zu Platz 31. Anschließend ging es zum Schlagball. Mit jedem Wurf konnte sie sich dabei steigern. Der dritte und letzte Wurf landete dann nach 33m. Dies bedeutete Platz 19. Ihre stärkste Disziplin an diesem Tag hatte Jannika mit dem Weitsprung. Hier waren 46 Mädchen am Start. 3,76m reichen am Ende zu Platz 32. Im 50m-Sprint landete Jannika mit 8,34sec auf Platz 38. Die W11 war aber an diesem Tag auch die stärkste Altersklasse. Hier konnte man wenigen Zentimetern und Zehntelsekunden, schnell weiter vorne oder hinten laden.

 

Paul Julius Fischer war in seinem 60m-Hürden-Vorlauf die fehlende Wettkampfpraxis über diese Hindernisse anzumerken. 11,89sec reichten dann für die Qualifikation ins B-Finale. Dort gelang ihm dann auch ein noch besserer Lauf. So sprang mit 11,72sec ein guter 5. Platz heraus.

 

Seinen ersten richtigen Wettkampf überhaupt absolvierte Johannes Schwarz. Er trat im Speerwurf ein. Nach zwei schwächeren Würfen gelang Johanes in seinem letzten Versuch ein solider Wurf mit dem 400g schweren Wurfgerät auf 25,08m und Platz 9. Am Ende fehlte nicht viel zum Endkampf und drei weiteren Versuchen.

 

Für einen guten und fairen Wettkampf sind auch die Kampfrichter von immenser Bedeutung. So machten sich mit Jan Rösicke, Beatrix und Hagen Pohle auch drei Beeskower in die Stadt an der Dahme. Jan war dabei im Kampfrichterteam beim Speerwurf, Trixi im Weitsprung, und Hagen hat eine der Anlagen beim Schlagball geleitet.

 

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